Montag, 23. Januar 2017 | 19.30 Uhr

Literarische Texte seit 1900 aus beiden Appenzell

Die Herausgeber Rainer Stöckli (Literaturwissenschaftler), Peter Surber (Redaktor Saiten), der Autor Peter Weber und Thomas Widmer (Redaktor Tages-Anzeiger) präsentieren die 600-Seiten-Anthologie «Ich wäre überall und nirgends». Die Echt-Appenzellerin Rosie Hörler tritt auf als Beiträgerin mit sehr besonderen Qualitäten am Mikrophon als Rezitatorin eigener Texte.

Bilder der Veranstaltung:

Das «Jahrhundertwerk» ist im Zeitraum von vier Jahren entstanden, es versammelt Belletristik aller Gattungen, nebst literarischem Bildschaffen und Feuilletonistischem. Der Buchtitel «Ich wäre überall und nirgends» verwendet ein Zitat von Peter Morger (1955–2002), der Umschlag bildet die Tastatur einer Schreibmaschine ab aus dessen Nachlass. Das in jeder Hinsicht gewichtige Grosslesebuch vereinigt die [entweder] arrivierten [oder kanonisierten] Appenzeller Schriftstellerinnen und Autoren wie Werner Bucher, Dorothee Elmiger, Werner Lutz, Helen Meier, zieht aber auch Entlegenes, Unklassisches, mancherlei Mundart und nicht wenig fahrlässig vergessenes Schrifttum aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Dass Hermann Hesse, Cécile Lauber, Wolf von Niebelschütz, Gerold Späth, Martin Walser mit zu den Beiträgern zählen, möchte erstaunen, wird aber begründet. Ebenfalls gerechtfertigt werden der breite Einbezug appenzellischer Dialekte sowie der Umgang damit. Ein extensives Verzeichnis aller Zitierten will wenigstens ein Jahrzehnt lang als Nachschlagewerk dienen; die digitale Version im Netz möchte der Generation der derzeit Jüngeren Zugriff bieten aufs literarische Schaffen in einem Raum, aus dem sie stammen.

 

«Ich wäre überall und nirgends. Appenzeller Anthologie. Literarische Texte seit 1900», erschienen im Appenzeller Verlag. Fr. 48.00

Eintritt frei

Anmeldungen gerne an: info@die-kassette.ch

 

 

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