Samstag, 24. Oktober 2015, 14–15.30 Uhr

Heinz Greter geht in seinem neuen Buch den Ähnlichkeiten zwischen dem Christentum im Westen und dem Buddhismus im Osten nach. Davon ausgehend untersucht er, wie die Welt der frühen Buddhisten aussah und wie sie ihren verstorbenen Meister verehrten. Nun stellt der Autor sein Werk im Gespräch vor.

Heinz Greter: Budjas Buddhisten – Wege und Welten des frühen Buddhismus

Heinz Greter: Budjas Buddhisten – Wege und Welten des frühen Buddhismus

Buddhismus, Antike und Christentum haben mehr gemein, als man auf den ersten Blick meint. So sind die rituellen Wege und die spirituelle und kosmische Bedeutung der Kultbauten im Osten im Buddhismus vergleichbar mit denen des Christentums. Zudem basiert die Erfindung der Buddhafigur auf der griechischen Plastik, und die inneren Wege der östlichen und westlichen Mystik künden von übereinstimmenden Erfahrungen. So waren seit Alexander dem Grossen Ost und West kulturell und wirtschaftlich miteinander verbunden. Vor über zweitausend Jahren erwähnt ein westlicher Diplomat in seinem Bericht über Indien erstmals einen gewissen Budjas, der dort als grosser Weiser gilt. Heinz Greter geht in seinem Buch der Frage nach, wie die Welt der frühen Buddhisten war und wie sie ihren verstorbenen Meister verehrten. Nun stellt er sein Werk im Gespräch vor.

Eintritt frei. Keine Reservation; Einlass, solange Platz vorhanden.

Bilder:

Eine Veranstaltung von Elster Verlag


Greter Heinz
Heinz Greter studierte an den Universitäten Zürich und Fribourg Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte. Dann folgten Studien im Theodor-Fontane-Archiv der Deutschen Staatsbibliothek in Potsdam, wo er 1972 promovierte. Seit 1988 ist er Research Associate in Berkeley, University of Kalifornia. Er war Redaktor von kulturellen Jahrbüchern und unterrichtete bis zu seiner Pensionierung am Gymnasium in Zug (Schweiz).

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