Mi, 12. November 2014 | 19:00
Geschichten von Schweizer Auswanderern
mit Ausstellung historischer Fotos

Lesung mit Büchertisch und Apéro

 

Gabrielle Alioth

Ausgewandert

Schweizer Auswanderer aus 7 Jahrhunderten

FARO Verlag, 2014

Lange bevor die Schweiz zum Einwandererland wurde, war sie ein Auswandererland, denn bis weit ins 20. Jahrhundert war sie allzu oft ein Hungerland – oder aber grossen Geistern zu eng. Gabrielle Alioth erzählt in ihrem Buch «Ausgewandert» die Geschichten von erfolgreichen und gescheiterten Auswanderern aus sieben Jahrhunderten. Sie selbst ist vor 30 Jahren nach Irland ausgewandert.

Viele der Ausgewanderten haben im Ausland Karriere gemacht, sie wurden Erfinder, Erneuerer oder weltberühmte Stars. Andere wurden erst im Ausland wirklich zu Schweizern und pflegen die eidgenössischen Traditionen in einer rührenden Treue über Generationen hinweg bis heute. Wieder andere wurden krank vor Heimweh und vereinsamten in der Fremde. Was die Schweizer Auswanderer bei allen Unterschieden verbindet, ist die Auseinandersetzung mit anderen, nichtschweizerischen Lebensweisen und Kulturen.

 

Irène Bourquin

Der Fuchs ist ein Symboltier

Erzählung

Waldgut Verlag, 2014

Die Geschichte einer Liebe, rückwärts erzählt in Zeitstufen, die in die Vergangenheit hinabführen und zurück in die Gegenwart. Die Schweizerin, deren Vorfahren 1923 wie durch ein Wunder das verheerende Erdbeben überlebten, das Yokohama und Tokio zerstörte, begegnet einem Landsmann, der einst im Fernen Osten seine zweite Heimat fand. In der Mitte seines Lebens in die Schweiz zurückgekehrt, steht er zwischen den Kulturen, auch infolge seiner Ehe mit einer Japanerin.

Im neuem Buch von Irène Bourquin bilden in sich geschlossene Kapitel – darunter eines über Japan 1923 – ein farbiges Erzählmosaik mit vielfältigen Bezügen. Die schicksalshafte Annäherung zweier Menschen, das Ja und das Nein – was in Japan kein Widerspruch ist.

Download Flyer: Flyer (PDF)

 

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