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Roger Wehrli: MEZZOGIORNO

12.–19. Januar 2023. Ausstellung und Buchvernissage | Wartsaal Wipkingen

Vernissage: 12. Januar 2023
Wartsaal Wipkingen | Dammstrasse 54 | 8037 Zürich

Roger Wehrlis Blick auf den Süden Italiens ist genau, analytisch und zugleich zutiefst menschlich. In seinen Bildern sind keine Opfer zu sehen, sondern Menschen, die trotz aller Widrigkeiten ihre Würde bewahren.
Roger Wehrli wagt sich mit seiner Arbeit in eine sehr komplexe, widersprüchliche und teils nicht ganz ungefährliche Gegend. Dadurch vielleicht, dass er als Schweizer ein Exot ist, kann er Dinge abbilden, für die ein Einheimischer womögich sein Leben aufs Spiel setzen müsste. (Till Schaap Edition GmbH)

Aspromonte
Hier trifft sich die Bevölkerung des Aspromonte zu Picknick und Tanz. Auch für die Clanchefs der `Ndrangheta hat der Ort eine besondere Bedeutung: Während der Wallfahrt im September treffen sie sich, um Streitigkeiten beizulegen und über „Geschäfte“ zu sprechen. Während dieser Zeit schweigen traditionellerweise die Waffen. Roger Wehrli

Der Buchtitel «Mezzogiorno» benennt den italienischen Süden. Das Gebiet zwischen Neapel und Sizilien wurde von der Antike bis in die jüngste Vergangenheit von Eroberern aus allen Himmelsrichtungen heimgesucht. Die wechselvolle Geschichte der Regionen, Kampanien, Kalabrien und Sizilien hat ihre Spuren hinterlassen. Von den alten Griechen über die Araber und Normannen bis zum Risorgimento von 1861 war der Mezzogiorno fast ausnahmslos fremdbestimmt.
«In meinen Bildern folge ich den Spuren dieser Geschichte und Geschichten. Natürlich bewege ich mich als Fotograf in der Gegenwart, spüre aber die Vergangenheit auf Schritt und Tritt. In Städten wie Neapel oder Palermo vermischen sich die Epochen auf wundersame Weise, so dass man das Gefühl hat, längst vergangene Zeiten seien in Wahrheit noch immer allgegenwärtig.» Roger Wehrli

Roger Wehrlis Website

Mezzogiorno bei Till Schaap Edition

Mezzogiorno bei filmeinwurf.ch

Beitrag zu Mezzogiorno bei swissinfo

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